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Patricks Geschichte

Patrick H. hatte bereits im Alter von 35 Jahren Beschwerden. Er litt unter Schmerzen in den Beinen und konnte teilweise nicht mehr gehen, ohne dass er Atemnot bekam – und das, obwohl er sein Leben lang sportlich aktiv war. Erst Jahre später wurde eine Fettstoffwechselstörung diagnostiziert. Eine regelmäßige Lipid-Apherese hilft ihm dabei, sein Leben wieder normal gestalten zu können. Lesen Sie hier seine ganze Geschichte.

Endlich wieder sportlich aktiv sein

Die ersten Beschwerden traten auf, als ich 35 Jahre alt war. Meine Beine schmerzten und ich musste sie immer mal wieder ausschütteln. Besonders beim Sport war es schlimm. Von Jahr zu Jahr wurden die Probleme stärker. Mein Hausarzt nahm mir Blut ab, sagte mir aber, dass ich gesund sei. Irgendwann waren die Beschwerden so stark, dass ich nicht mehr die Treppe in den ersten Stock laufen konnte. Mein Herz raste bei jedem Schritt. Für mich als Sportler war das ein Schock. Doch mein Arzt sagte nur: „Sie sind ein durchtrainierter junger Mann, alles ist gut.“ Zwar war mein Blutdruck etwas hoch, wogegen mir Tabletten verschrieben wurden – aber sonst wurde nichts Auffälliges gefunden. Gegen meine Atemnot bekam ich ein Spray, das aber nicht half.

Plötzlich ging nichts mehr. Ich dachte, ich explodiere.

Schließlich kämpfte ich darum, eine Computertomografie (CT) zu bekommen. Diesen Termin werde ich nie vergessen. Ich bekam keinen Parkplatz direkt vor der Tür und musste 500 Meter laufen. Und plötzlich ging nichts mehr. Ich musste auf diesem halben Kilometer achtmal Pause machen. Ich dachte, ich explodiere.
Auf dem CT zeigte sich, dass die Blutgefäße in meinen Beinen verschlossen waren. Im Krankenhaus setzen mir die Ärzte zwei Stents in die Beine und einen in die Lunge ein. Drei Tage später war ich wieder fit wie ein Turnschuh.
Zwei Jahre danach bekam ich erneut Probleme. Mein neuer Hausarzt verschrieb mir Statine. Meine Kardiologin empfahl mir, in eine Reha zu gehen. Dort nahm ich zehn Kilogramm ab, meine Beschwerden hatten sich dadurch aber nicht verbessert.

Eine Diagnose bringt endlich Klarheit

Kurz darauf waren die Probleme so schlimm, dass ich wieder nicht laufen konnte. Im Krankenhaus setzte man mir zwei Stents in die Beine ein. Mein Blutdruck stieg unter Belastung sehr stark an und fiel aber auch schnell wieder ab. Die Ärzte in der Klinik hatten schließlich die zündende Idee: Es könnte ein Stoffwechselproblem dahinter stecken. Und tatsächlich diagnostizierten sie eine Fettstoffwechselstörung, die Ursache für meine Beschwerden war.

Alles ist gut!

Seitdem gehe ich jeden Freitag um 14 Uhr zur Lipid-Apherese und erhalte zusätzlich ein Medikament. Die ersten Apherese-Termine waren nicht so angenehm. Aber ich durfte mehrere Geräte ausprobieren und jetzt habe ich eines gefunden, die Octo Nova, mit der es mir sehr gut geht. Freitag abends bin ich etwas müde, aber am Wochenende laufe ich Treppen – das ist Weltklasse, alles ist gut! Ich war seitdem nicht mehr im Krankenhaus und brauche keine Stents mehr.

Alles ist gut!

Sport ist mein Leben.

Heute gehe ich drei bis viermal in der Woche zum Sport und mache auch wieder Ausdauertraining. Mein Leben hat sich im Vergleich zu damals um einhundert Prozent gebessert.
Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, würde ich raten, viel mit den Ärzten zu sprechen. Auch sollte man den Ärzten seine Familiengeschichte erzählen – in meinem Fall hatte z.B. mein Vater 16 Stents und mein Großvater ist an einem Herzinfarkt gestorben.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass ich irgendwann in Stralsund in meiner kleinen Finka leben kann. Ich hoffe, dass es bis dahin in der Nähe auch eine Octo Nova gibt und ich dort die Therapie durchführen kann.